süße Eule

Eule2

Nachdem ich vor einiger Zeit einmal erkärt hatte, wie ich eine Karte plane, werde ich häufiger gefragt, ob ich mich dann den auch an meine Planung halte. Da diese Karte hier ein Paradebeispiel dafür ist, wie es ausschaut, wenn meine Planung so überhaupt nicht hinhaut, möchte ich euch mal am Entstehungsprozess dieser Karte teil haben lassen.

Die Aufgabe: Hauptsache Eule, Hauptsache niedlich.

Zuerst war da natürlich wieder mein Vorgekritzel:

EuleVorlage

So sollte das gute Stück am Ende aussehen. Das „Happy Birthday“ wollte ich mit einer Klebeschablone malen, für die Eule hatte ich eine neue Stanzschablone bestellt. Tja..

Bei der Stanzschablone ging es schon los. Im Internet sah ich eine, die mir super gefiel. Sie war aber auch recht kosstspielig.. Hm.. Aber bei einer meiner Lieblingsbastelversandfirmen wurde ich dann doch fündig. Es war kein Bild da, aber die Firma und die Bezeichnung „Eule“ stimmten. Und sie kostete nur ca. die Hälfte! Was für ein Glück!

Als die Stanzschablone an kam war es natürlich eine Andere, und diese war auch noch viel größer. Aber hey, dann deckt die Eule halt einen kleinen Teil des Textes ab, sieht vielleicht ganz cool aus. Also stanzte ichdie Eule, setzte sie zusammen, und machte mich dann  an den Hintergrund mit dem Text.

Blöderweise ist das gelde Strukturpapier beschichtet. Dadurch verschwamm mir der Text, den ich mit einem Filzstift gemalt hatte. Auch der zweite Versuch mit einem Gelstift, und der dritte mit einem Edding schlug fehl.. Dann hatte ich auch genug.. Dan halt nicht. Ich schnitt ein Schild aus und klebte einen Konturensticker-Text drauf.

Das Dekopapier mit den Streifen hatte ich noch von den Osterkarten. ich wollte eigendlich auch das Bäuchlein der Eule mit dem Papier machen. Aber es reicht nicht.. Stückeln wollte ich auch nicht, also nahm ich Pünktchenpapier. Und damit sich die einzelnen Lagen etwas besser abheben nahm ich Konturensticker-Bänder.

Alles ausgeschnitten, und zusammen geklebt sah das Ergebnis gut aus. Ich legte die Karte unter ein Buch zum trocknen. Passt doch 🙂

Am nächsten Tag macht ich noch meinen Stempel auf die Rückseite, und drehte die Karte noch einmal an, um sie zu betrachten. Dabei hatte ich scheinbar auf den, noch nicht getrockneten Stempel gefasst. Als ich die Karte dann einpacken wollte, fiel mir ein schwarzer Fingerabdruck auf der rechten oberen Ecke der Karte auf. NEIN!!

Ich war so sauer, selbst der Kater, der eigentlich beim Basteln immer unter dem Tisch auf meinen Füßen liegt, bei meinen Flüchen die Flucht ergriff. Das durfte doch wohl nicht war sein!!

Da fiel mein Blick auf den Umschlag, auf dem ich einen Luftballon geklebt hatte. Das war doch die Idee! Meine Fingerabdrücke überklebte ich einfach mit 3 Luftballons.

Ja, und so entstand diese Karte. 🙂

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